Das Bündnis

Selbstdarstellung und Wahlaufruf des Jugendbündnisses (Juli -September 2012)

Das überparteiliche Jugendbündnis „Kein Platz dem Hindenburg“ wurde von mehreren Münsteraner Jugendgruppen und jungen Menschen gegründet, die für die Beibehaltung des Namens „Schlossplatz“ eintreten. Gemeinsam wollen wir im Vorfeld der Abstimmung auf vielfältige Weise zum Ausdruck bringen, warum wir eine Ehrung Hindenburgs ablehnen.

Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen, vor allem Jugendliche, über Hindenburg zu informieren und von der Wichtigkeit zu überzeugen, beim BürgerInnenentscheid mit NEIN zu stimmen, um eine Rückbenennung des Platzes zu verhindern.

Wir stehen in der Tradition der Friedensbewegung und des Antifaschismus und fühlen uns einer verantwortungsvollen und kritischen Haltung zur Vergangenheit verpflichtet. Wir wollen nicht, dass in Münster erneut ein Militarist und Antidemokrat geehrt wird, der der Demokratie der Weimarer Republik aktiv geschadet, Hitler zum Reichskanzler ernannt und die Verbrechen der NationalsozialistInnen (durch die Notverordnungsgesetze) erleichtert hat.

Deshalb rufen wir alle Wahlberechtigten, und vor allem auch alle jungen Menschen, dazu auf, am Sonntag, dem 16. September gegen die Rückbenennung – also mit NEIN – zu stimmen!

Das Bündnis ist offen für alle Jugendgruppen, die nicht wollen, dass der Name des Antidemokraten und Militaristen Hindenburg wieder auf Münsteraner Straßenschildern zu lesen ist. Gleichzeitig ist das Bündnis als Anlaufstelle für Jugendliche gedacht, die keiner (politischen) Jugendgruppe angehören und Menschen suchen, mit denen sie für den Namen „Schlossplatz“ aktiv werden können. Jeder und jede, der/die sich mit uns gegen die Rückbenennung einsetzen will, ist herzlich willkommen.

 

Folgende Jugendgruppen haben sich am Bündnis beteiligt:

Advertisements